Diese Krankheit wird durch einen Einzeller (Histomonas meleagridis) ausgelöst und kann vor allem bei Puten zu massiven Verlusten führen. Der Erreger wird nach neueren Erkenntnissen in erster Linie über die Kloakenschleimhaut aufgenommen. Von dort aus gelangt er in die Blinddärme und in weiterer Folge über den Gallengang auch in die Leber. Histomonaden verursachen schwere eitrig-diphteroide Entzündungen in den Blinddärmen, die dann vollständig mit gelbkäsigen, bröckeligen Massen gefüllt sein können. Bei den Puten zeigen sich in der Leber dann bald auch die auffallenden typischen runden - landkartenartigen leicht eingesunkenen Nekroseherde. Diese Krankheit galt lange als typische Putenerkrankung. In den letzten Jahren ist aber auch bei den Freilandlegehennen eine deutliche Zunahme von Krankheitsfällen zu beobachten.
Alarmzeichen für die Schwarzkopfkrankheit
Bei Puten kommt es zu Mattigkeit, blassen Kopfanhängen, schwefelgelbem Kot und plötzlichen Todesfällen. Bei den Legehennen wiederum beobachtet man in erster Linie meist nur eine verminderte Legeleistung und plötzliche Todesfälle.
Vorbeuge und Bekämpfung
Die Einhaltung der bereits erwähnten allgemeinen Hygienemaßnahmen, sowie Sonnenlicht im Auslauf, Trockenheit im Stall, eine möglichst hohe allgemeine Widerstandskraft der Tiere und der Einsatz von Kräutermischungen (Verm-X) können vorbeugend gegen diese Krankheit wirken.
Dies sind allerdings die einzigen Möglichkeiten zur Bekämpfung, da zur Zeit in den EU-Ländern Medikamente gegen die Schwarzkopfkrankheit für lebensmittelliefernde Tiere nicht zugelassen sind!
Diese stehen jedoch solchen Tieren, die von Menschen kontrolliert gehalten werden, nicht oder nur sehr eingeschränkt zur Verfügung.
Seit 2002 (in England - seit 2007 in Deutschland) gibt es jedoch mit Verm-X auch eine Nahrungsergänzung, die auf Kräuterbasis die Tiere bei der Abwehr innerer Parasiten unterstützt. Durch die reinigenden und stärkenden Kräuter wird ganz nebenbei auch der Organismus insgesamt unterstützt. Eine Alternative, die für ökologisch orientierte Nutztierhalter gleichsam überlegenswert ist wie für Geflügelhalter und Haustierbesitzer.
Effektiv? Sicher?
Eine Kräutermischung ist kein medizinisches Präparat und daher fällt es vielen Menschen schwer, an deren Effektivität zu glauben. Dazu ist in den vergangenen 70 Jahren der Glauben einfach zu sehr auf chemische Präparate gerichtet gewesen. Doch es gibt deutliche Anzeichen für den positiven Effekt. Tiere, die keine inneren Parasiten haben, sind lebhaft und lebensfroh. Glänzendes Fell bzw. Gefieder und eine guter Allgemeinzustand sprechen ebenso dafür. Um ganz sicher zu gehen, kann man eine Kotprobe vom Tierarzt untersuchen lassen.
Eine ausgezeichnete Rezeptur
Verm-X Produkte sind inzwischen von der britischen Soil Association zur Nutzung auf Bauernhöfen mit nachhaltiger Nutzung anerkannt. Darüber hinaus erhielt das Unternehmen im Jahr 2004, 2006,2007 sowie 2008 den Green Apple Award ausgezeichnet, welcher von der britischen Regierung gefördert wird und weltweit solche Unternehmen nominiert, die sich mit den ökologisch besten Verfahren hervorheben. Besonders der ökologisch orientierte Tierbesitzer dürfte sich daher über Verm-X freuen; aber auch Hunde- und Katzenliebhaber. Denn gerade bei diesen Tieren ist die Infektionsgefahr durch den intensiven Kontakt sehr hoch.